Ökologische Bienenhaltung

Den Bienenflug kann man nicht kontrollieren. Nur wenn ein Umkreis von mindestens 5 km frei von konventionell-landwirtschaftlichen Flächen ist, kann man davon ausgehen, dass auch nur von ökologisch bewirtschafteten Flächen gesammelt wurde. Unmöglich! Aber in der ökologischen Bienenhaltung geht es nicht nur um die Reinheit des Honigs, sondern um eine Gesamtbetrachtung des Umgangs mit Tieren, Pflanzen und Ressourcen.

Das heißt ganz allgemein:

  • mit Tieren, Pflanzen und der ganzen Natur respektvoll und entsprechend ihrem Wesen umzugehen
  • Ressourcen zu schonen und nicht verschwenderisch zu sein
  • Energie zu sparen und emissionsarme Energien nutzen
  • zu versuchen, die Natur nicht zu schädigen oder gar zu zerstören
  • möglichst wenig künstliche Stoffe in die natürlichen Kreisläufe einzubringen
  • die natürliche Vielfalt an Arten und Lebensformen zu erhalten
  • einfach mal etwas weiter zu denken als bis zur nächsten Ernte

Die wichtigsten Unterschiede zur konventionellen Bienenhaltung:

  • an die Region angepasste Bienenrasse (Apis mellifera carnica)
  • Standortwahl nach ökologischen Gesichtspunkten
    • keine Gentechnik
    • möglichst geringe Belastung durch Chemikalien auf Agrarflächen in der Nähe
    • möglichst viele natürliche Trachtquellen
  • Überwinterung der Bienen auf eigenem Honig oder ökologisch erzeugtem Futter (Bio-Zucker)
  • Behandlung gegen die Varroamilbe nur mit organischen Säuren (Ameisen-, Milch- und Oxalsäure), welche keine Rückstände in Wachs und Honig hinterlassen
  • kein Verstümmeln der Königin (Beschneiden der Flügel)
  • Bienenbeuten aus natürlichem Material (Holz)
  • Mittelwände nur aus ökologischer Produktion und vor allem eigenen Wachs
  • keine künstliche Besamung der Königinnen

Wir haben einen Punkt ergänzt: wir machen „Honig mit Herz“. Wir betreiben unsere Hobby-Imkerei mit sehr viel Herzblut und Engagement. Unsere eigene Faszination an den Bienen versuchen wir an andere weiterzugeben.