Über den Honig

Honig ist ein von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel – und zwar eines der ältesten der Welt. Je nach Herkunft gibt es eine Vielzahl von Honigsorten. Sie unterscheiden sich zum Teil sehr deutlich in Farbe, Geschmack, Aroma und Konsistenz.

Für 1 kg Honig fliegen die Bienen übrigens bis zu 7 mal um die Erde. Bis die dafür notwendigen 3 kg Nektar gesammelt sind, ist die Lebensarbeit von ca. 350 bis 400 Bienen nötig.

Im Honig wurden mehr als 240 verschiedene natürliche Inhaltsstoffe gefunden, darunter viele Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Viele davon sind ernährungsphysiologisch wertvoll. Die Süße des Honigs ergibt sich aus 24 Zuckerarten. Sie bilden mengenmäßig den größten Anteil. Honig enthält im Gegensatz zu normalem Haushaltszucker überwiegend Einfachzucker, wie Fructose, Glucose, Maltose oder Melizitose und ist deshalb als schneller, leicht verdaulicher, sehr bekömmlicher und schonender Energiespender geeignet.

Selbstverständlich kann auch ein übermäßiger Genuss von Honig ungesund sein. Aber selbst für die Zähne ist Honig nicht so ungesund wie etwa Bonbons oder andere Süßigkeiten. Grund ist wiederum der Gehalt an Einfach- statt Mehrfachzuckern, sowie die baktericide Wirkung – die Hemmung von Bakterienwachstum. Durch seinen Gehalt an Phosphor und Calcium ist er für Knochen und Zähne sogar durchaus gesund.

Honig ist übrigens naturbelassene Rohkost und daher ungeeignet für Kinder unter einem Jahr.